Heimsieg gegen die Filzpeitschen – Und gegen Kiel

Samstag 14 Uhr Medenspiel. So weit, so gut. Eher bescheiden aber, wenn gleichzeitig die Zebras ihr alles entscheidendes Aufstiegsspiel in der heimischen Arena austragen, und ein Großteil der Mannschaft lieber im Stadion gewesen wäre. Hätte, hätte, Fahrradkette. Heimspiel war auf der Borkhofer Straße angesagt, und dann auch noch gegen unsere Freunde aus Voerde. Die Filzpeitschen gaben sich die Ehre, und dies als ungeschlagener Tabellenführer.
Erstmal war aber ne gute halbe Stunde auf der Leinwand angesagt. Mit Bierchen. Und da sollte es zunächst mal nicht so laufen. MSV-Keeper Ratajczak wurde eiskalt beim Aufstellung checken auf der MSV-Leinwand erwischt, 0:1. Es folgten sieben Minuten, in denen die Zebras für Jubelstürme und herzhafte Liebkosungen im Clubhaus sorgten. Und nebenbei auch für den Aufstieg. Mit einer beruhigenden 3:1-Führung konnten die Medenspiele beginnen.
Also ran bei wunderschönem, strömendem Nieselregen. 8 Grad taten ihr Übriges. Herzallerliebstes Tenniswetter in Meiderich. Aber nutzt ja nix, wir hatten ja durchaus viel vor an diesem Tag. In der ersten Runde durften sich dann Chris W., Sven und Daniel zum spielen im Matsch bereitstellen. Die Geschichte von Chris ist dabei recht schnell erzählt. Der Ex-Urlauber spielte gegen Makki, gegen den er vor ca. 30 Jahren bei einem Bezirksligamatch verloren hatte. Nach einer schnellen 4:0-Führung zwickte die Leiste bei Makki, und zwang ihn zu r Aufgabe. Also die schnelle 1:0-Führung. Auch Daniel’s Spiel gegen Kitti ist schnell erzählt. Daniel mit’m Kopf bei seiner für den Samstag ausgezählten Anna, und Kitti gnadenlos wie immer. Ohne Spielgewinn für Daniel sackten auch die Filzpeitschen den ersten Zähler ein.
Ganz anders sah es da schon bei Sven und John aus. Es war ein Spiel voller Gegensätze. Slicegott Sven gegen den eher rabiaten John. Sven spielte bei schweren äußeren Bedingungen meist mit einer unmenschlichen Länge an die Linien, John feuerte aus allen Rohren. Trotzdem ging der erste Satz mit 7:5 an Sven. Durchatmen. Im zweiten Satz ein ähnliches Bild. John startete nun besser, doch am Ende sollte Sven die Nase vorne haben. 6:3 im zweiten Satz, und damit eine erfreuliche 2:1-Führung nach der ersten Runde.
Diese Führung sollte nun unbedingt ausgebaut werden. Dafür sollten Michel, Chris R. und Ralle sorgen. Und Michel setzte gleich mal ein dickes Ausrufezeichen. Gegen Freddy wollte der Michel einfach nicht allzu lange im regen verharren. Als er dann anfing auch noch von der Grundlinie zu schmettern, war der Keks schon längst im Regen aufgeweicht. 6:0 / 6:0 und damit 3:1 für Meiderich.
Interessanter war es da schon bei Ralle und Peitsche vorbeizuschauen. Ralle hatte auch schon mal gegen Peitsche gewonnen, und war trotz seines am Morgen erlittenen (kurzzeitigen) Bandscheibenvorfalls durchaus optimistisch diesen Erfolg zu wiederholen. Sollte zunächst mal richtig gut aufgehen… Nicht. Der erste Satz war schnell mit 6:2 bei Peitsche. Im zweiten Satz hatte sich der Ralle aber ordentlich eingemurmelt. Die in Wasser eingelegten Bälle kamen seinem Spiel eher entgegen, und plötzlich ging der Satz mit 6:2 nach Meiderich. Im Matchtiebreak stellte Peitsche sein Spiel aber erfolgreich um, während Ralle nicht mehr so richtig reinkam. 10:3 für peitsche, und nur noch 3:2 für Meiderich.
Also sollte Chris R. die Kohlen aus dem wasserdurchtränkten Platz holen. Im Duell zweier ähnlich veranlagter Linkspatschen holte sich Chris den ersten Satz deutlich mit 6:1. Doch Basti, der bislang all seine Spiele im Matchtiebreak für sich entscheiden konnte, blieb dran. Über 4:1 und 5:3 sah es lange nach dem Satzausgleich aus, doch Chris kam noch einmal richtig stark zurück, und drehte die Partie nach einigen (auch glücklichen) Zauberschlägen zum 7:5. Sauber! Und damit eine (erhoffte) 4:2-Führung nach den Einzeln.
Was folgte, neben dem beschissenen Wetter, war Kommunikation. Wie wollen wir spielen? Was machen die Filzpeitschen? Spielen wir überhaupt noch? Der 5:4-Vorschlag sollte uns nicht so begeistern. Also entweder spielen oder 6:3 für uns. Nach kurzer Beratung der Gäste einigten wir uns auf ein 6:3 für uns. HEIMSIEG!!! Und AUFSTIEG für die Zebras! Perfekt!
Also ab unter die (passenderweise) größtenteils kalten Duschen, Bier trinken, und zusehen wie das Wetter immer besser wurde. Und auch unsere Clubwirtin Dörte sollte sich nicht lumpen lassen. Neben einigen Aufstiegsbierchen zauberte sie wunderbar leckere Schnitzeletten aus der Pfanne, mit ausreichend frittierten Kartoffelsticks. Es war wie immer sehr lecker!!!
Ein großes Dankeschön auch noch an unsere Gäste aus Voerde, die uns mit einem ganz tollen Geschenk überraschten. Nachdem der Guido beim letzten Freundschaftsspiel gegen die Filzpeitschen so begeistert von einem gelaserten Filzpeitschen-Stahltennisschlägerkopf war, dürfen wir nun ein solch edles Teil auch präsentieren. Natürlich mit dem MTC-Logo und einem integrierten Filzpeitschen Voerde-Schriftzug im Griff des Schlägers. Da bekamen wir das Grinsen schon ne ganze Zeit nicht mehr aus den Backen. VIELEN DANK FÜR DIESES TOLLE GESCHENK AN UNSERE FREUNDE AUS VOERDE!!!!!!!!!
Im Anschluss wurde dann noch kräftig der Aufstieg der Zebras gefeiert.

Published On: 22. Mai 2015Kategorien: Sport

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